Lieber Fischerfreund !

Da das Interesse am „ Zanderfischen im Po “ in den letzten Jahren gestiegen ist, möchten wir auch in dir mit folgendem Bericht über den im Po einzigartig kampfstarken Zander sowie anfängliche Fehlversuche bis zur erfolgsgekrönten Ausfahrt, genau dieses Interesse wecken.

Winterzeit geöffnet ab 28. Dezember bis 20. Jänner (und nach Vereinbarung), Zimmer m. Frühstück , Boot m. Echolot, inkl. Einweisung und Besprechung der Systeme, Fangmethoden sowie Plätze, Köder im Camp erhältlich (nicht im Preis inkludiert)

1. Die ersten (Miß-)Erfolge....

Als Wallercampbesitzer kann ich nur von den Jahren reden, seit denen ich selbst aktiv bin. Als ich vor einigen Jahren von den Italienern aufmerksam gemacht wurde, das die Zanderbestände gar nicht so gering sind wie vermutet und schon Zander genau gegenüber vom Camp bis zu 11kg gelandet wurden, war das eine ganz interessante Sache.

Mit voller Begeisterung gingen wir an die Zanderfischerei. Doch nach einiger Zeit kamen wir drauf, das die großen Zander zwar hier sind,

aber wir sie nicht an den Hacken bekamen und die Entäuschung wuchs nach jedem erfolglosen Tag mehr.

Jeder Fischbegeisterte kann das wohl nachfühlen.

Aber als Angler muss man auch mit Rückschlägen leben können und darum ab ins Internet, Fachbücher und Berichte

(natürlich auch ans Spionieren, wie es denn die anderen machen).

Im Lauf der Zeit fand ich dann heraus, wie die Italiener fischen.... und siehe da, mit dem System brachte es auch ich zum Fangerfolg .

Mann muss aber auch sagen, das wir an guten Abenden, bei drei Mann auf der Sandinsel bis zu 130-150 Stk. landeten, jedoch keiner über 40 cm.

Wir setzten sie alle, ohne sie auch nur zu berühren direkt im Wasser zurück und das Zanderfischen setzten wir in den Sand,

da wir die Hoffnung auf größere Zander aufgaben.

2. Dann doch ein Erfolg...

Uns kam im Winter die Idee, Silvester in unserer zweiten Heimat Italien zu verbringen zumal wir auch Servicearbeiten zu verrichten hatten.

In diesen Tagen fuhr ich eine Runde mit dem Boot und sah meinen guten Freund Borgi, ebenfalls begeisterter Sportfischer,

als er gerade einen Zander mit ca 5 kg landete und mein Interesse wurde aufs Neue geweckt.

Nach einem Gespräch mit Borgi stellte sich heraus, das sich der Zander im Winter, der in Italien sehr mild ist (ca. +8 bis+15 C, sowie Wasser +6 C) , am besten beangeln lässt, da ihm der Futterfisch fehlt.

Bei Saisonbeginn konzentrierte ich mich, obwohl unsere Gäste einen Rekordfang nach den anderen auf Wels machten, auch auf das Zanderfischen und siehe da,

es kamen die ersten Fangerfolge.

Ein Zander mit 3,24 kg wurde gelandet und beim Fotografieren stieg auch schon das Interesse bei unseren Gästen.

Ab Anfang April wie abgeschnitten, vielleicht das Wasser schon zu warm?

3. ...und so ging es weiter...

Nach einer tollen Wallersaison feierten wir auch das folgenden Jahr Silvester mit Freunden in Italien.

Am Neujahrstag ging`s dann ans Zanderfischen. Beim zweiten Mal ein heftiger Ruck.... Anschlag...

Gott sei dank hängt er, die Rute bog sich... dass muß was Großes sein...

Zu meinen Freunden sagte ich „Sofort Ruten raus, ich kann ihn nicht halten.“ Er nahm Schnur und wieder Schnur, die Rolle lief perfekt ohne zu Rucken.

Am Verhalten des Fisches erkannte ich dann auch gleich, das ist wirklich kein Kleiner.

4. Dann passierte es....

Er flüchtete in die Strömung und jeder, der den Mittellauf kennt weiß, das dort eine starke Strömung herrscht.

Was tun ? Anker lösen oder nicht ?? Die Schnur läuft noch immer... zudrehen ? ... dann ist er vielleicht weg ??

Einen Klick an der Bremse, es verändert sich nichts, ein zweiter Klick, wieder nichts.

Wir müssen ihm nach in die Strömung, den Anker lösen, nun geht's. Ich hole Schnur, Meter für Meter bis wir mit dem Boot genau über dem Fisch sind.

Langsam kommt die Frage auf .... Waller oder Zander ? So einen starken Zander hätte ich noch nicht erlebt, obwohl ich in einigen Seen schon genug Zander gefangen hatte. Einige Minuten später, nach dem wir einige Male den Motor starten mussten, um dem Fisch nachzufahren, kam endlich die Wahrheit ans Licht ...vielmehr an die Oberfläche.

Der erste Sprung aus dem wasser, ca 15 m entfernt, es ist ein Zander..... und was für einer.

Dank meiner weichen Zanderrute konnte er sich nicht abschütteln, obwohl er das mit einigen Machtsprüngen versuchte.

Eines könnt ihr mir glauben, so einen Zanderdrill hatte ich zuvor noch nie !!!

Dieser Bursche hatte 7kg bei einer Länge von 85 cm!!! Fotos unter www.ilcampodelsiluro.at .....Ich kann euch sagen, das war nicht der Letzte ...

Auch meine Freunde kamen noch auf ihre Kosten, in den nächsten 4 Tagen hatte jeder seine Erfolge auf Zander und ich denke,

sie werden die nächsten Silvester auch wieder mit und bei uns verbringen....

....im etwas anderen Wallercamp am Po in Italien !

Wir haben nun das Zanderfischen ins alljährliche Programm aufgenommen und können bereits mit regelmäßigen Fängen punkten.

Wenn auch dein Interesse geweckt wurde, hier die nötige Info :

Buchungen und Anfragen unter der Telefonnummer

+43 664 2407194 oder +39 334 9288892

 

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