Wie bereits auf der Hohen Jagd in Salzburg versprochen, haben wir uns am Montag auf den Weg gemacht, um über die aktuelle Lage am Po zu berichten und uns vor Ort selber ein Bild zu machen.
Unsere Reise begann bei uns an der Bootsanlegestelle Pontile, S.M.Maddalena bei Ferrara, bis über die Staustufe nach Cremona.(liegt ca 250 km von unserem Camp entfernt)
Letzte Woche flossen auf Grund eines Sapotageaktes etliche Liter Öl in den Fluss Lambro, ca 100 km ( laut Auskunft der Anwohner ) über Cremona. Als dieser Ölaustritt entdeckt wurde, begannen die Einsatzkräfte sofort mit den erforderlichen Maßnahmen.
Die ersten schwimmenden Barrieren konnten gegen die starke Strömung, die zu dieser Zeit am Fluss herrschte, nicht standhalten. Dadurch floss auch eine gewisse Menge in den Po.
Durch das sofortige Handeln der Einsatzkräfte sowie Militär konnte das Schlimmste verhindert werden. Diese sind noch immer über der Staustufe stationiert sowie weiters flussaufwärts.
Ein Fischsterben bzw Ölschäden am Fluss Po konnte nicht bestätigt werden und laut Auskünften wird es auch so bleiben.
Hier die Bilder mit Beschreibung der jeweiligen Orte sowie Umstände.

Unsere Bootsanlegestelle Il Pontile
Am ganzen Flussabschnitt keine Ölspuren und kein Ölgeruch zu sehen. Rechts das Verbot für die Schiffahrt das in Kürze aufgehoben wird.
Stand 02.März 2010
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10 Kilometer flussaufwärts, Occhiobello, schwimmendes Restaurant "Mulino sul Po"
Nach wie vor Lage unverändert, keine Spuren vorhanden.

Nächste Station Ficarolo, auch hier können wir nur Positives berichten. Keine Ölspuren und weiterhin kein Ölgeruch. Gegenüber konnten wir eine Kontrollstation sehen, die nach wie vor im Einsatz ist.

Auch hier in Castelmassa ist die Lage beruhigt und frei von Ölspuren und Geruch.
Weiter gehts nach ....

... Rivere, hier ebenfalls keine Auffälligkeiten, dies wurde uns auch von Ute Heiner, mit der wir gesprochen haben, bestätigt.
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Vor Cremona, im Hintergrund die Brücke, konnten wir erstmals einen Ölgeruch feststellen und hier gab es auch einen leichten Ölfilm zu sehen.



Über der Staumauer vor Piacenza konnten wir von der Brücke aus die Einsatzkräfte beobachten. Am Fluss war das Militär damit
beschäftigt, die schwimmenden Barrieren auszuwechseln und neu auszulegen.
Es konnten auch hier keine toten Lebewesen gesichtet werden.
Das Treibholz wurde mit Bagger und LKW entsorgt, der Ölfilm war hier zu sehen, jedoch bei weitem nicht in dem Ausmaß, wie befürchtet.
Hier endete unsere Reise und wir konnten beruhigt den Nachhauseweg antreten, da wir uns davon überzeugen konnten, das die Einsatzkräfte und das Militär die Lage unter Kontrolle haben und das Schlimmste verhindert wurde.
Wir hoffen, das wir mit unserem Bericht Zweifel und Ängste beseitigen konnten. Unsere Saison wird wie geplant beginnen.
Teilweise konnten wir mit Anwohnern über die Lage sprechen und in unserem Bericht deren Auskünfte weitergeben.
Schickt diesen Bericht an alle weiter, damit ist dem Fluss, seinem Image und auch allen begeisterten Fischern und Nichtfischern geholfen.
Bei weiteren Fragen geben wir gerne per Mail oder auch per Telefon die nötige Auskunft, bis dahin
Ein kräftiges Petri Heil 2010
Euer Team von
Il Campo del Siluro, Roland Sandra & Selina